
Trotz der Krise im Printbereich und einigen geliebten Magazinen, die wir deshalb schmerzlich missen müssen, wagt es dann und wann noch ein Verlag ein neues Hochglanzheft auf den Markt zu bringen.
"Special Interest" heißt das Zauberwort und ist momentan noch eins der wenigen Dinge, die funktionieren (sollen). So habe ich in letzter Zeit ein Yoga-, Psychologie- und nun eben Schuhmagazin mit nach Hause genommen. Obwohl ich natürlich weiterhin regelmäßig Glamour, Maxi, Joy und Jolie lese, ich mag es eben, wenn "ein bisschen von allem" drin ist.
Zum Magazin:
InShoes ist ein Produkt des frisch gegründeten Hamburger Verlags Oxo-Media. Erschienen ist das 4,80€ teure Heft bereits am 17. März, ich habe es erst heute entdeckt. Auf dem Cover zu sehen ist ein roter Lackpeeptoe, den man fühlen kann. Geplant sind insgesamt sechs Ausgaben für 2010.
Zum Inhalt: Schuhe, Schuhe, Schuhe - kommerziell, künstlerisch, teuer, günstig, für Frauen UND Männer. Außerdem Labelportraits, Reportagen, Interviews und Fotostrecken. Berührt hat mich in der Rubrik "Schuhwelten" ein Bild von einem selbstgebastelten Schuh aus Afrika - jeder Fuß steht auf einer platt getretetenen Plastikwasserflasche, die mit Hilfe einer Schnur am Fuß befestigt ist. Das Bild macht auf die Missstände in Afrika aufmerksam und ist ein willkommener Kontrast zu dem sonst sehr Konsum orientierten Magazin.

Mir gefällt
InShoes vor allem, weil ich Schuhe liebe und diese hier großflächig präsentiert werden. Ein Outfit steht und fällt mit seinen Accessoires. Wobei hier mal wieder zu diskutieren wäre, ob ein Schuh ein Accessoire ist.